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401

Montag, 4. August 2008, 21:33

Ist auf jeden Fall sehr anders als die (recht comichaften) anderen Teile... Ich finde ihn spitze :]

402

Montag, 4. August 2008, 21:55

Zitat

Original von Mo Metal
Ist auf jeden Fall sehr anders als die (recht comichaften) anderen Teile... Ich finde ihn spitze :]


Und genau das hebt ihn von der Masse ab und bringt ihn für mich auf eine Ebene wo keine andere moderne Comicverfilmung ran kommt.

Überhaupt, einzig die ersten beiden Superman-Filme gefallen mir von allen Comicverfilmungen die es gibt besser. :]

403

Montag, 4. August 2008, 22:19

Habe mir gestern Sweeney Todd runtergeladen (Marktplatz).
Ich fand den Film sehr gut. Manche Songs haben Ohrwurm Garantie.Der dunkle Style passt auch sehr gut.Nur das die Download Version keine Untertitel bei den Songs hat ist blöd. Konnte deswegen nicht immer folgen.



Ein guter Film(auch wen das Blut etwas übertrieben ist) mit klasse Rolle von Johnny Depp

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »COol 360 GAMEr« (4. August 2008, 22:23)


404

Dienstag, 5. August 2008, 12:55

so, BATMAN BEGINS hab ich gestern geguckt. hätte nicht gedacht das der streifen tatsächlich so gut ist :)

ein paar sachen gab es zwar wo ich den kopf geschütelt habe, aber das ist ja in beinahe jedem film der fall...


die besetzung ist sehr geil: garry oldman, rutger hauer :biglaugh:, morgen freeman, katie holmes :pray:, leam neeson und christian bale!


ich habe christian bale zuletzt in dem film "the mechanist" gesehen, wo der typ voll abgemagert ist 8o und hier, im batman film, das totale muskelpacket... ( liegen ja einige jahre zwischen den filmen, trotzdem ein krasser gegensatz)
Lass das mal den Papa machen!

405

Dienstag, 5. August 2008, 20:49

Zitat

Original von Aven9er
ich habe christian bale zuletzt in dem film "the mechanist" gesehen, wo der typ voll abgemagert ist 8o und hier, im batman film, das totale muskelpacket... ( liegen ja einige jahre zwischen den filmen, trotzdem ein krasser gegensatz)


Eben nicht. Gerade das ist so bemerkenswert. "Batman" wurde, soweit ich mich erinnern kann, knapp 8 Wochen nach "The Machinist" gedreht. Bale hat sich, um wieder Masse zu bekommen, schön vollgefressen und bei Drehbeginn von "Batman" meinte der Regisseur noch zu ihm "Drehen wir hier Batman oder Fatman?" :D Der gute hat es in nur wenigen Monaten geschafft von ca. 40 Kg auf 90 Kg Muskelmasse zu kommen :respekt:

406

Dienstag, 5. August 2008, 21:01

Auch nicht ganz richtig...er hatte 6 Monate:

Zitat

Still fresh from The Machinist, it became necessary for Bale to bulk up to match the powerful physique of Batman. He was given a deadline of six months to do this. Bale recalled it as far from a simple accomplishment: “…when it actually came to building muscle, I was useless. I couldn’t do one push up the first day. All of the muscles were gone, so I had a real tough time rebuilding all of that.”[25] With the help of a personal trainer, Bale succeeded in meeting the deadline, gaining a total of 100lbs (46kg) in six months. He went from about 130lbs to 230lbs.[31] However, by the time shooting began Bale's weight had dropped to 190lbs.[32] (Bale is 6'0" tall).
Wikipedia

Aven9er, du hast in deiner Aufzählung den Ehrenwerten Michael Cane vergessen :]

hab übrigens vorhin "Die Geheiminisse der Spiderwicks" gesehen und muss sagen ich war sehr positiv überrascht. Obwohl es ein Kinderfilm ist, war die Story gut zu gucken und auch die Effekte waren spitze.

Vorgestern gabs "Schräger als Fiktion", auch ein Top-Titel, wenn auch sehr wirr, aber der Name sagt es ja eigentlich.

407

Mittwoch, 6. August 2008, 00:54

Zitat

Original von Mo Metal
Auch nicht ganz richtig...er hatte 6 Monate:

Zitat

Still fresh from The Machinist, it became necessary for Bale to bulk up to match the powerful physique of Batman. He was given a deadline of six months to do this. Bale recalled it as far from a simple accomplishment: “…when it actually came to building muscle, I was useless. I couldn’t do one push up the first day. All of the muscles were gone, so I had a real tough time rebuilding all of that.”[25] With the help of a personal trainer, Bale succeeded in meeting the deadline, gaining a total of 100lbs (46kg) in six months. He went from about 130lbs to 230lbs.[31] However, by the time shooting began Bale's weight had dropped to 190lbs.[32] (Bale is 6'0" tall).
Wikipedia

Aven9er, du hast in deiner Aufzählung den Ehrenwerten Michael Caine vergessen :]




michael caine heisst der gute :P

seine rolle ist auf jeden fall sehr amüsant :)
Lass das mal den Papa machen!

408

Mittwoch, 6. August 2008, 01:11

Da is mir das 'i' abhanden gekommen, danke :)

Und "heißt" schreibt man mit 'ß' :P

Wo wir es eben von Christian Bale haben, ich guck gleich mal wieder "Equilibrium". War der erste Film, in dem ich ihn gesehen habe und war damals sehr angetan. Wer auf ÄKTSCHN im Matrixstil mit Darkfuture steht, ist hier genau richtig.

409

Mittwoch, 6. August 2008, 01:16

ich fang jetzt die 2. staffel von "prison break" an :]

hab ich mir ausgeliehen... ( videothek )
Lass das mal den Papa machen!

410

Mittwoch, 6. August 2008, 01:31

hab letztens Ace Ventura 2 gesehen ,der Film ist so übelst geil und Jim Carrey ist einfach nur TOP :]

Don´t make me use my special move!!!

411

Mittwoch, 6. August 2008, 08:18

Jim Carrey ist göttlich :D


Mein DVD-Geheimtipp des Jahres (bis dato noch nicht in Deutschland erschienen) The Nines:

Das wohl interessanteste und wichtigste an "The Nines" ist die Story. Von daher möchte ich garnicht viele Worte darüber verlieren: der Film besteht aus 3 halbstündigen Episoden, in denen die selben Schauspieler (u.a. Ryan Reynolds, Melissa McCarthy, Hope Davis) völlig verschiedene Figuren verkörpern. Im ersten Teil des Films geht es um einen berühmten Schauspieler, der unter Hausarrest steht und das Grundstück nicht verlassen darf. Episode Zwei handelt von einem Drehbuchautor, der in einer Reality Show den ganzen Tag von Kameras begleitet wird. In der letzten Kurzgeschichte bleibt ein erfolgreicher Videospieldesigner mit seiner Familie im Wald stecken, weil das Auto nichtmehr anspringt.
An sich haben die Geschichten und Charaktere nichts miteinander zu tun, jedoch wird ein roter Faden (die Zahl 9) durch alle drei Episoden gespannt, der die Ereignisse auf geheimnisvolle Weise miteinander verbindet und zu einem verblüffenden und wirklich außergewöhnlichen Ergebnis führt. Besonders von der Auflösung der mysteriösen Story bin ich begeistert und muss sagen, dass "The Nines" einer der interessantesten und (im Bezug auf die Story) innovativsten Filme der letzten Jahre ist. Selten habe ich einen Film gesehen, in den man ähnlich viel hineininterpretieren kann (wenn da einer mithalten kann, dann ist es "Donnie Darko" ).

Sehr lobenswert ist auch die Leistung der einzelnen Schauspieler. Was Ryan Reynolds hier zeigt ist grandios - mit Abstand seine beste Performance. Man könnte glatt meinen, dass es sich bei den drei verschiedenen Figuren, die er im Film spielt, um komplett unterschiedliche Schauspieler handelt.
Auch die zwei weiblichen Hautdarstellerinnen machen ihre Sache super, wenn auch nicht immer perfekt.
Gelungen fand ich auch die Inszenierung, welche sich aus einigen erstaunlich guten Einstellungen (Kamera, Farben, Licht) und einer tollen musikalischen Untermalung (es wird stellenweise sogar gesungen) zusammensetzt und das Zuschauerherz so höher schlagen lässt.
Obwohl der Film kein typischer Popcornstreifen ist, keinerlei Action oder Thrill bietet und ich ihm auch kein genaues Genre zuordnen könnte, kann er, durch das Zusammenspiel von Regie, Musik, Schauspieler und Story, voll Punkten.

Insgesamt bin ich von "The Nines" hochgeradig begeistert. Es gibt wenige Filme, die eine solch außergewöhnliche Story zu bieten haben, deren Auflösung bis zum Schluss nicht ersichtlich ist. Dazu gesellen sich noch richtig gute Schauspieler - allen voran natürlich Ryan Reynolds, den man hier endlich mal in Hochform erleben kann, und einige noch unbekannte Gesichter, die aber nicht minder gut spielen. Gepaart mit der "guten" bis "sehr guten" Inszenierung wird aus "The Nines" ein Film der sich gewaschen hat! Nicht immer perfekt, aber gut genug, um absofort in meinen Geheimtippolymt erhoben zu werden! :D

Das macht satte: 9/10 Punkte

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »MiXeR« (6. August 2008, 08:26)


412

Donnerstag, 7. August 2008, 23:30

Die Mumie - Das Grabmal des Drachenkaisers:

Vorweg eine minimale Spoilerwarnung: ich versuche in meiner Kritik so wenig wie möglich zu spoilern, jedoch gibt es einfach Filmmomente, die ich ansprechen möchte. Die Vorraussetzung zum lesen meines Reviews ist lediglich der Trailer. Hat man diesen gesehen wird man in den folgenden Zeilen keine Überraschungen erleben. Wenn man jedoch ganz jungfräulich, also sogar ohne Trailerwissen, an den Film rangehen möchte, sollte man meine Kritik unauffällig überlesen und sich sofort dem letzten Absatz, dem Fazit, zuwenden. Dieses ist, wie immer, spoilerfrei und fasst die Pros und Contras des Films kurz zusammen.




Auch der dritte Mumien Film ist wieder ein kurzweiliger Action-Abenteuer-Nobrainer, der unterhält, aber trotzdem der schlechteste Teil der Trilogie ist. Zuerst einmal komme ich aber auf die positiven Seiten des Films zu sprechen:

Das neue Setting tut der Filmserie, meiner Meinung nach, sehr gut. Wegen der asiatischen Location verschwindet diesmal zwar die typisch ägyptische, einbalsamierte Mumie und wird durch eine neue, versteinerte Version ersetzt, aber das tut dem Film keinen Abbruch. Ganz im Gegenteil: die sehr interessante und vor allem Wahre (bis auf die Fantasyelemente natürlich) Geschichte rund um den Drachenkaiser weiß zu unterhalten und hat mir prächtig gefallen - hier muss ich aber anmerken, dass ich ein recht großer Asia-Fan bin und daher eine besonders positive Beziehung zu diesem Teil der Welt habe :D

Zum erfrischenden Mumienwechsel gesellen sich, die aus den alten Filmen bekannten, für das Genre typischen, Actionsequenzen, Abenteuereinlagen und Comedyelemente. Insgesamt funktionieren diese Mischung auch im neusten Teil wieder recht gut, jedoch wurde zu häufig versucht noch witziger, noch bombastischer und noch abgefahrener zu sein, sodass manch ein Storyabschnitt ins Lächerliche abdriftet. Dazu aber gleich mehr, wenn ich zu den Kritikpunkten des Films komme.

Die Schauspieler machen ihre Sache diesmal nur "gut", leider nicht mehr. Fraser kommt mir irgendwie nicht so motiviert vor, wie er es noch in den Vorgängern war und seine filmische Beziehung zu Maria Bello will auch nicht so wirklich in Fahrt kommen. Diese halte ich zwar für eine hervorragende Schauspielerin und sie spielt ihre Rolle auch sehr routiniert, aber das Zusammenspiel der beiden Hauptcharaktere ist nicht so stimmig, wie das des alten Filmehepaars Fraser und Weisz. Die alten Nebencharaktere wie beispielsweise Rick und Evelyns (mitlerweile erwachsener) Sohn Alex oder Onkel Jonathan spielen nun eine wichtiger Rolle, jedoch gibt es hier keine sonderlich außergewöhnlichen Schauspielkünste zu sehen. Nicht schlecht, aber auch nicht besonders gut ist die Leistung dieser zu beurteilen.
Neben den bekannten Charakteren gibt es auch noch einige neue Figuren zu bestaunen. Jet Li als Mumie ist eine durchaus angenehme Besetzung, kann aber nicht viel von sich oder seiner Kampfkunst zeigen, da er die meiste Zeit als CGI-Wesen über den Schirm wandert. Anthony Wong Chau-Sang und Michelle Yeoh (zwei sehr bekannte und großartige asiatische Schauspieler) können sich in ihren simplen Rollen, genau wie Li, nicht sonderlich gut entfalten und spielen für ihre Verhältnisse mehr schlecht als recht (wobei "schlecht" bei solch guten Schauspielern mehr in die Richtung "guter Durchschnitt" geht).

Dass zwischen den Schauspielern und somit auch den Filmfiguren keine wirkliche Beziehung aufgebaut wird liegt wahrscheinlich nicht nur an der Neubesetzung der Evelyn, sondern auch am nicht sonderlich ausgearbeiteten Drehbuch. Der Witz und Charme, den Rick und Evelyn in den ersten zwei Teilen versprüht haben ist fast völlig verschwunden. Lediglich in der ersten dreiviertel Stunde (welche insgesamt am besten ist und am ehesten an die alten Zeiten anknüpfen kann) gibt es einige frische und für die Serie trotzdem typische Momente, sowie allerlei kleine Anspielungen zu sehen, welche Kenner der Vorgänger sicher erfreuen werden. Danach lässt der Film jedoch nach und bis auf die Action, einige nette Effekte und 1:1 aus den Vorgängern übernommene Szenen und Gags erinnert nicht mehr viel an die gelungenen ersten zwei Abenteuer.

Man merkt leider deutlich, dass hier Actionregisseur Rob Cohen das Ruder in der Hand gehalten hat.
Wo vor allem "Die Mumie 1" noch durch Humor und Abenteuerfeeling punkten konnte, versucht Cohen den Schwerpunkt nun auf die Action und Effekte zu verlegen, wie es schon in "Die Mumie kehrt zurück" immer mehr der Fall war. Diese kann sich zum Großteil auch sehen lassen - beispielsweise ist die erste Actionszene so imposant, wie in manch einem anderen Film das Finale - jedoch sind die Verfolgungsjagten und Auseinandersetzungen mit der Mumie meist viel zu hecktisch und unsauber geschnitten (simple Überblendungen, wie aus dem MovieMaker müssen in einem so teuren Film doch nicht sein) und auch die Kamera hat nicht immer die beste Position. Die Action ist an Sich schön inszeniert, doch Cohen kann sie und besonders die Nicht-Action-Szenen nicht sonderlich gut einfangen.

Dazu kommt noch, dass Immer wieder das bescheuerte und uninspirierte Drehbuch auffällt. Die Dialoge sind abgedroschen und selten witzig - beispielsweise nervt Evelyns Bruder durch unglaublich penetrant nervige Sprüche, die so alt sind, wie die Mumie perönlich. Hier fehlt ganz eindeutig der Feinschliff und die Frische des ersten Films. Auch die im Trailer gesehenen Yetis oder der dreiköpfige Drache wirken total deplatziert und völlig überzogen. Die Mumien Filme waren zwar schon immer Fantasyfilme, jedoch wären die bescheuerten "Fabelwesen" im neusten Teil nicht nötig gewesen. Wenn man sie wenigstens vernünftig eingeführt und in die Story eingebunden hätte - so sind sie nur unsinniges und fast schon lächerliches Beiwerk, das den Filmfluss stört.
Dazu kommt noch, dass man die Herkunft (hier: der Computer) der Kreaturen viel zu deutlich sieht. Gegen CGI habe ich nichts und in den meisten Fällen (beispielsweise im Finale) wurden am PC erzeugte Figuren und Effekte schön in das Gesamtbild eingefügt, aber gerade die "Fabelwesen" wirken wie aus einem Computerspiel und dadurch nicht nur inhaltlich, sondern auch optisch fehl am Platz. Ansonsten kann die Inszenierung mit echten Explosionen (vor allem in der ersten Filmhäfte ist noch Vieles handgemacht), einigen imposante CGIs und tollen Kulissen punkten. Wie beim zweiten Teil handelt es sich bei "Das Grabmal des Drachenkaisers" hauptsächlich um simples, aber eben optisch ansprechendes Popcornkino.

Wären die großen Schnitzer im Drehbuch, sowie die schlechte Regiearbeit Cohens - und die damit verbundenen dämlichen Dialoge (Rick beim Auftreten der Yetis: "Was sind das denn für Schneemänner?" ), sowie unfreiwillig komische Szenen (dreichköpfiger Drache, Yetis, Szene im Flugzeug, und noch einige mehr) - nicht gewesen, hätte das dritte Mumienabenteuer wenigstens so unterhaltsam wie sein direkter Vorgänger sein können. Mit simpler Story und nicht immer passenden CGI-Effekten hatte nämlich schon "Die Mumie kehrt zurück" zu kämpfen, konnte mich aber trotzdem mit Witz und reichlich Action überzeugen.


"Das Grabmal des Drachenkaisers" bietet eine simple, aber, durch den Wechsel des Austragungsortes, immerhin frische Story, einige durchaus ansehnliche Actionszenen mit gutem CGI-Einsatz und die alten, immernoch sympatischen Charaktere. Leider werden diese von ihren Schauspielern nich mehr mit so viel Leidenschaft verkörpert, wie noch zu Beginn der Filmreihe und die hochkarätigen, asiatischen Darsteller sind eindeutig unterfordert. Auch das Drehbuch weist einige extreme Logiklöcher und Fehlplatzierungen auf und kopiert dreist die beiden Vorgänger, sodass Humor, Figuren und auch die Action darunter zu leiden haben. Trotzdem kann auch der neuste Teil als sinnfreier, optisch gelungener und unterhaltsamer Popcornfilm gehandelt werden - auch wenn es ihm an "Seele" fehlt und er daher der schlechteste Teil der Trilogie ist. Einiges wurde richtig gemacht, vieles aber auch falsch und Rob Cohen als Regisseur halte ich einfach für eine Fehlbesetzung. Wer Teil 2 mochte wird auch am Drachenkaiser seinen Gefallen finden, wer die Rückkehr der Mumie jedoch schon als zu abgedreht und CGI-lastig empfand sollte einen weiten Bogen um den neusten Ableger machen.

Inkl. "Die Mumie"-, Fraser- und Asia-Bonus gibt es gerade noch überdurchschnittlich gute: 6/10 Punkte
Für mich, als Fan der ersten Filme, bis jetzt die größte Enttäuschung in diesem Kinojahr. Ein netter, sinnbefreiter Film ist es aber trotzdem. :D

413

Samstag, 9. August 2008, 17:56

Full Metal Panic! - Complete Collection (Vol. 01 - 07):

In meinen Augen ist FMP ein durchaus gelungener Anime, jedoch kein wirkliches Genrehighlight.
Zum einen konnten mich die Zeichnungen und Animationen nicht wirklich überzeugen und das ist bei einem "Zeichentrick" natürlich schon sehr wichtig. Ich hätte mir beispielsweise etwas mehr Details bei den Figuren oder Waffen gewünscht und die Action hätte ruhig etwas flüssiger sein können. Kam mir stellenweise komisch abgehackt vor, so alsob der Anime geschnitten wäre. Da gibts dann eine Actionszene, plötzlich nen Schnitt und die Szene wird an einer ganz anderen Stelle fortgeführt. Oder es wird eine Einstellung irgendwie mehrmals gezeigt... schwer zu beschreiben, aber es fehlte für meinen Geschmack einfach ein wenig an flow - die für Animes typischen Standbilder, in denen sich beispielsweise nur der Mund der Figur bewegt, hätten auch etwas weniger häufig auftreten können. Muss jedoch sagen, dass sich das bis zum Schluss gebessert hat. Da gab es dann auch detailiertere und spannende Mech Fights, sowie eine straffere Erzählweise der Geschichte und dadurch mehr Spannung.
Die Story war meiner Meinung nach nämlich auch nicht wirklich der Brüller - da fehlte einfach das gewisse Etwas. Beispielsweise fand ich die Geschichte rund um diesen kleinen Jungen und seinem Mech "Behemoth" nicht wirklich gut, sodass ich in diesem Zeitraum (Folgen 9 - 12) ein wenig die Lust verloren habe.

Zur Verteidigung der Serie muss ich aber sagen, dass mir der Rest dafür umsobesser gefallen hat. Hat man die sympatischen Charaktere einmal kennengelernt und beginnt die Story, nach Folge 12, wieder dem Hauptplot zu folgen, wird aus dem durchschnittlichen Anime ein wirklich guter Genrevertreter. Wobei man FMP nicht so wirklich einem Genre zuordnen kann. In erster Linie handelt es sich hier um Mecha-Action, jedoch gibt es dafür eigentlich zu wenig von den Stahlkolossen zu sehen. Zwischenzeitlich darf bei hervorragender Comedy mit viel Slapstick gelacht werden und dann wird es auf einmal romantisch und sentimental. Diese Mischung kann man entweder als Plus-, oder eben als Minuspunkt ansehen. Mir hats gefallen, da sich Comedy und Action gekonnt abwechseln und man so bei Laune gehalten wird - wobei ich liebend gerne mehr Mechs in Aktion gesehen hätte :D

Positiv zu erwähnen ist hier die überdurchschnittlich gute Eindeutschung. Endlich wurden mal namhafte deutsche Synchronsprecher von bekannten Hollywoodstars herangezogen, was der Atmosphäre hörbar gut tut. Trotzdem sollte man sich auch FMP im O-Ton mit Untertiteln anschauen, denn nicht immer passen die Stimmen zu ihren Charakteren und häufig neigen die Sprecher zum Overacting bzw. in diesem Fall zum "Overspeaking". Ich weiß nicht wieso, aber das ist bei Animes häufig der Fall. Da wird einfach viel zu überzeichnet und überbetont gesprochen. Das passt im O-Ton natürlich alles besser.

Insgesamt ist "Full Metal Panic!" eine gelungene Mischung aus Mecha-Action und Comedy. Nicht immer können Animationen und Zeichnungen überzeugen und sowohl Story, alsauch Action sind im Vergleich zu anderen Genrevertretern nicht perfekt. Trotzdem wissen die Charaktere zu gefallen, die Comedy zu unterhalten und die Action bei Laune zu halten. Zudem legt auch die Inszenierung ab ungefähr der Serienmitte deutlich zu, sodass jeder Mech-Fan auf seine Kosten kommt. Ähnliche Animes wie "Neon Genesis Evangelion" oder "Gundam" sind da, meiner Meinung nach, noch ein Stück besser. Außerdem soll die 2. Staffel von FMP noch gelungener sein, sodass ich mir nochwas Luft nach Oben lassen muss. Daher gebe ich gerade noch (schon aufgerundet und mit Mech-Fan-Bonus versehen):

8/10 Punkte



Daddy ohne Plan:

Seichte, aber herzliche Familienunterhaltung für das jüngere Publikum oder fanatische Dwayne Johnson Fans.

Die Story von "Daddy ohne Plan" geht in die selbe Richtung wie "Der Babynator" oder ähnliche Produktionen.
Auch hier wird ein muskulöser, seinem Sport (Football) verschriebener, selbstverliebter Mann mehr oder weniger durch Zufall zum Vater und muss nun dem alltäglichen Wahnsinn trotzen.
Diese Tatsache ist Grundstein für einige nette Comedyeinlagen, die meistens auf dem Egoismus und Körperbau des frischen Vaters beruhen, und viele herzliche "Die Familie ist das Wichtigste im Leben"-Momente.

Leider hat der Daddy ohne Plan mehr kinderfreundliche Unterhaltung als wirkliche Schenkelklopfer vorzuweisen.
Für einen gemütlichen DVD-Abend mit der Familie ist das natürlich genau das Richtige, der Nonsense-Humor verrückte, junge Mann (in diesem fall: meine Wenigkeit) wird hier aber sicher nicht sein neues Genrehighlight finden. Dafür ist der Film einfach zu familienfreundlich geworden.

Lobend zu erwähnen ist noch die Leistung von Dwayne Johnson. Sicherlich ist er kein besonderer Schauspieler (der hat echt nur 3 verschiedene Gesichtsausdrücke drauf), aber trotzdem konnte er in dieser simplen Familienkomödie überzeugen. Er bringt die unerfahrene Vaterfigur jedenfalls besser rüber als damals Vin Diesel in "Der Babynator", der tatsächlich noch hölzener gespielt hat. Auch die anderen Schauspieler machen ihre Sache gut, jedoch kann und sollte man bei so einem Film keine hohe Schauspielkunst erwarten.

"Daddy ohne Plan" ist eine kindgerechte Disney-Komödie, wie sie im Buche steht. Eine flache Story, die man schon zu hauf in anderen Filmen gesehen hat, gute Schauspieler (aus "The Rock" könnte vielleicht wirklich noch was halbwegs Brauchbares werden :D ), eine Hand voll familientauglicher Gags und viele herzliche und rührende Momente. Ich habe zwar auf eine weitaus witzigere Komödie gehofft und bin daher auch etwas enttäuscht, aber insgesamt gibt es auch sehr viel schlechtere Filme dieser Art. Für den erwachsenen Mann ist dieser Film sicher nicht geeignet, für den Sonntagnachmittag mit der Familie vorm TV aber sehrwohl. Kann man sich mal aus der Videothek mitnehmen.

Von mir gibt es leicht überdurchschnittliche: 6/10 Punkte

414

Samstag, 9. August 2008, 17:59

Ich habe mir The Nines, bestellt. Amazon hatte nur noch 2 Stück. Bin gespannt.

415

Sonntag, 10. August 2008, 14:06

The Descent


Lust auf eine Bergtour mit Spannung ? Descent bietet euch dieses. Der Horrofilm weiß, wie man sein Genre behandelt. Leider wusste Prosieben nicht, wie man so einen Film behandelt und zeigte die Gekürzte Fassung. Schnitte waren klar zu sehen und haben echt die Atmo gekillt. Der Film kommt erst in der Mitte in fahrt aber dafür mich coolen Lichtspielchen und Sound.

Das Ende war immer noch am geilsten ! Man darf Filmen nie in den letzten 5 min. trauen 8)

Mir hat er gefallen auch wenn er geschnitten war.

7/10 Taschenlampen

Edit : Aha, die Amis hatten ein anderes Ende :rolleyes: Es gibt einen 2 Teil !

416

Sonntag, 10. August 2008, 15:24

Ich hab nur bis knapp zur Hälfte gesehen weil er grotten langweilig war bis dahin.
Green Hell Riders die Besten!

417

Sonntag, 10. August 2008, 16:36

Zitat

Original von Max
Ich hab nur bis knapp zur Hälfte gesehen weil er grotten langweilig war bis dahin.


:rolleyes: Danach gings aber erst richtig los 8)

418

Sonntag, 10. August 2008, 16:47

Zitat

Original von xXStyleGamerXx
Mir hat er gefallen auch wenn er geschnitten war.

Wieso hast du dir als Volljähriger nicht die 18er-Fassung angesehen? Der Film ist recht gelungen.

419

Sonntag, 10. August 2008, 16:52

Zitat

Original von 8er

Zitat

Original von xXStyleGamerXx
Mir hat er gefallen auch wenn er geschnitten war.

Wieso hast du dir als Volljähriger nicht die 18er-Fassung angesehen? Der Film ist recht gelungen.



Klosieben !

Bens1984

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420

Sonntag, 10. August 2008, 18:24

hallo zusammen!

habe gestern per post die dvd sunshine bekommen. war ein spontan kauf bei amazon um die versandkosten zu sparen.

echt ein klasse film meiner meinung nach von der story, atmosphäre, effekten und dem schnitt. ist von danny boyle- dem regisuer der u.a. 28 days later und trainspotting gemacht hat.

faziz: 8,5/10
trauMir!

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